Mit dem neuen Format "Politik ohne Filter" eröffnet das Museum Arbeitswelt eine dialogorientierte Reihe, die Politiker:innen jenseits üblicher Schlagzeilen zu Wort kommen lässt. Die Premiere findet am Dienstag, 21. April 2026, um 19 Uhr statt – mit Finanzminister Markus Marterbauer im Gespräch mit Eva Konzett (Falter).
STEYR. Das Format richtet den Blick auf politische Arbeit als verantwortungsvolle, oft komplexe Aufgabe und lädt das Publikum ein, Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu machen. "Politik ohne Filter" schafft einen Raum, in dem Hintergründe, Überzeugungen und politische Verantwortung ohne Inszenierung und parteipolitisches Getöse sichtbar werden.
Stephan Rosinger, Künstlerischer Leiter, Museum Arbeitswelt: „Wir möchten Räume schaffen, in denen politische Akteur:innen jenseits der täglichen Aufregungslogik sprechen können – ohne Filter, ohne Framing. Politik ist komplex und braucht Orte, an denen Nuancen, Expertise und Verantwortung Platz haben. Das Museum versteht sich als Ort demokratie-politischer Bildung. Gespräche wie dieses sollen dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken und Gestaltungsmöglichkeiten sichtbar zu machen.“
Zum Auftakt spricht Markus Marterbauer über aktuelle Herausforderungen in Zeiten globaler Unsicherheit, über finanzpolitische Handlungsspielräume und über die Rolle eines Ministers, der selbst aus der Wissenschaft kommt. Was heißt es heute, Verantwortung für wirtschaftliche Weichenstellungen zu übernehmen? Wie entstehen Entscheidungen, deren Auswirkungen die gesamte Gesellschaft betreffen? Und welche Perspektiven eröffnet ein wissenschaftlich geschulter Blick auf Politik?
Die Reihe möchte sichtbare Brücken bauen – zwischen Bürger:innen und politischen Entscheidungsträger:innen, zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischer Umsetzung, zwischen demokratischem Anspruch und gelebter Realität.
WANN: 21. April 2026, 19 Uhr
WO: Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr