STEYR. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur lud Bürgermeister Markus Vogl am 24. Juni 2026 zum Sommerfest auf dem Gelände des Amtsgebäudes Reithoffer. Mit den DJs vom Pop-Up Aid Club sammelte der Stadtchef Spenden für die Kindersoforthilfe Steyr und den Rotkreuz-Markt.
Die Frequenzzahlen in der Steyrer Innenstadt zeigen nach oben, zahlreiche Geschäfte – vom Blumenladen bis zum Sportartikelhändler – haben in den letzten Monaten neu eröffnet. „Das Zentrum lebt auf“, sagt Bürgermeister Markus Vogl, der seine wichtigsten Zukunftsprojekte für die Stadt in seiner Rede skizzierte. „Wir haben an vielen Schrauben gedreht: Mit den begrünten Stufen beim Paddlerhaus der Neugestaltung des Schlossparks schaffen wir attraktive Freizeitflächen, mit Events wie Public Viewing oder der Marktküche locken wir die Steyrer wieder ins Zentrum. Und wir haben einen Innenstadtmanager eingesetzt, der offensiv nach Mietern für Geschäftslokale sucht. Diese Mischung hat eine Dynamik ausgelöst.“ Nun gelte es, diese Aufbruchsstimmung in der ganzen Stadt zu nützen.
Stadt schafft attraktiven Wohnraum
Zentral sei in diesem Zusammenhang auch der Wohnbau. Mit dem sozialen Musterprojekt „Unsereins“ im Stadtteil Tabor ist ein Wohnviertel für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen entstanden. Die städtische Wohnungsgesellschaft GWG baut am nördlichen Stadtrand und auf der Ennsleite. Am Resthof läuft ein Sanierungsprogramm. Auch beim Klimaschutz sieht der Stadtchef Steyr auf einem guten Weg. Schon die Hälfte der Busflotte ist elektrifiziert, zudem plane man, künftig selbst Strom aus Wasserkraft zu gewinnen.
Wie in den Vorjahren lud Vogl einen Gastredner ein, der für den Wirtschaftsstandort Steyr brennt. Die Wahl fiel heuer auf den Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank Steyr, Andreas Schmidbauer. Als Eigentümer des Einkaufszentrums City Point und der ehemaligen Synagoge spielt die Bank eine wichtige Rolle bei der Stadtentwicklung.