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Gemeinderat gibt mehr als eine Million Euro für Freizeitbetreuung frei

STEYR. Die Stadt Steyr bietet an den Volksschulen Ennsleite, Gleink, Promenade, Tabor, Resthof und Wehrgraben eine Freizeitbetreuung im Rahmen der ganztägigen Schulform an. Diese umfasst Lernzeiten, Freizeitangebote sowie die Mittagsverpflegung und findet an Schultagen von Montag bis Donnerstag jeweils von 11.30 bis 16 Uhr sowie an Freitagen jeweils bis 15 Uhr statt. 

An der Ganztags-Mittelschule 2 im Stadtteil Ennsleite wird die Freizeitbetreuung in verschränkter Form angeboten. Da bei dieser Organisationsform die Unterrichts- und Betreuungseinheiten über den gesamten Schultag verteilt sind, besteht für die Schülerinnen und Schüler an allen Schultagen Anwesenheitspflicht. 

Für das Schuljahr 2026/2027 wurde von den genannten Volksschulen ein Bedarf von insgesamt 18 Gruppen gemeldet, davon acht als sonderpädagogisch geführte Gruppen. Die Ganztags-Mittelschule 2 wird in der verschränkten Form mit acht Klassen geführt. Die Anzahl der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler in einer Gruppe beträgt im Durchschnitt 15 Kinder. Jede Gruppe wird von mindestens einer Person betreut, bei sonderpädagogisch geführten Gruppen braucht es eine Betreuungsperson. 

Die Stadt stellt für die Freizeitbetreuung am Nachmittag 934.080,84 Euro für das Schuljahr 2026/2027 bereit. Das Aufgabengebiet der Freizeitbetreuerinnen und -betreuer umfasst neben dem Informationsaustausch mit den Lehrkräften und der Schulleitung die Beaufsichtigung der Kinder während der Essenszeit sowie die Vorbereitung und inhaltliche Gestaltung des Freizeitteiles. Das Freizeitangebot im Freizeitteil wird in einem pädagogischen Konzept festgelegt, welches für jedes Schuljahr erstellt wird. Die weitere Planung ist mit der Schulleitung der Schule konkret abzustimmen. Mit Abwicklung und Organisation der Freizeitbetreuung wird das Berufsförderungsinstitut Oberösterreich als Bestbieter betraut. 

An der Sonderschule und Volksschule Steyrdorf wird das Diakonie Zentrum Spattstraße mit der Freizeitbetreuung von vier sonderpädagogisch geführten Gruppen betraut, der Gemeinderat gibt dafür 100.853,93 Euro frei.

Stadt finanziert zusätzlich zu städtischen Einrichtungen den Abgang der Privaten
Die Stadt Steyr betreibt in allen Stadtteilen Kinderbetreuungseinrichtungen (Krabbelstuben, Kindergärten und/oder Horte). Zusätzlich bieten auch private Träger Betreuungsplätze an verschiedenen Standorten an. Die Stadt Steyr hat daher mit den Rechtsträgern der Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen seit Jahren privatrechtliche Verträge abgeschlossen, in denen sich die Stadt zur Deckung des jährlich auflaufenden, jeweiligen budgetären Abganges verpflichtet.

Für das Betreuungsjahr 2026/2027 gibt die Stadt die erste Akonto-Zahlung in der Höhe von 986.835 Euro frei. Der Abgang der privaten Einrichtungen für das gesamte Betreuungsjahr wird sich auf etwa zwei Millionen Euro belaufen.

 

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