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Niedriger Wasserstand am Laufkraftwerk Garsten, 5. Aug. 2026. Foto © E-STEYR.COM

STEYR/REGION. Die anhaltende Trockenheit in der Region macht sich nicht nur bei den Grundwasserständen bemerkbar, sondern auch in der Stromproduktion der Ennskraftwerke. Die fehlende Schneeschmelze und generell niedrigere Wasserstände haben die Erzeugung in den vergangenen Monaten deutlich reduziert.

Die Ennskraftwerke AG betreibt entlang der Enns und Steyr insgesamt 14 Laufkraftwerke. Rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass jährlich rund 1,9 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlicher Strom aus Wasserkraft erzeugt werden. Das Unternehmen zählt damit zu den bedeutendsten regionalen Versorgern im Bereich erneuerbarer Energie und bietet gleichzeitig eine sichere und sinnvolle Perspektive als Arbeitgeberin.

„Von April bis Juni hat heuer ein erheblicher Teil der Schneeschmelze gefehlt. In diesem Zeitraum lag unsere Produktion rund 40 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt“, erklärt Vorstandsdirektor Ing. Maximilian Medl MSc im Gespräch mit e-steyr. Im Juli 2026 erreichten wir aufgrund der fehlenden Niederschläge und daraus resultierenden niedrigen Pegel weniger als die Hälfte der Produktion eines Regeljahres. Im langjährigen Mittel sehen wir derzeit noch keine gravierenden Einbußen, aber es zeigt sich eine klare Verlagerung: Tendenziell produzieren wir mehr Strom in den Wintermonaten und weniger im Sommer.“

Die Entwicklung bei den Ennskraftwerken deckt sich mit den österreichweiten Tendenzen in der Wasserkraft: Längere Trockenphasen und schneearme Winter machen die Produktion im Sommer zunehmend schwieriger. Auch die Wasserkraft als Rückgrat der heimischen Stromversorgung bekommt die Auswirkungen des wärmer werdenden Klimas deutlich zu spüren.

Unten: Der niedrige Pegelstand am Laufkraftwerk Garsten ist unschwer zu erkennen. Foto © E-STEYR.COM

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