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STEYR. Die Steyr Motors AG hat im ersten Halbjahr 2026 einen Konzernumsatz von 22,8 Mio. Euro erzielt und lag damit etwa auf Vorjahresniveau. Das bereinigte EBIT betrug 0,1 Mio. Euro, die EBIT-Marge 0,4 Prozent.

Belastet wurde die Entwicklung vor allem durch Verzögerungen bei internationalen Defense-Projekten. Nach Unternehmensangaben konnten dadurch geplante Umsätze von rund 10 Mio. Euro im ersten Halbjahr nicht realisiert werden. Die betroffenen Vorhaben bleiben jedoch Teil der starken Projektpipeline und verschieben sich in spätere Berichtsperioden.

Im Civil-Geschäft konnte Steyr Motors hingegen zulegen: Der Umsatz stieg auf 13,4 Mio. Euro. Zudem setzte das Unternehmen mit der Übernahme von BUKH A/S und einer neuen Holdingstruktur wichtige strategische Schritte.

„Das erste Halbjahr 2026 war, wie bei zahlreichen anderen europäischen Unternehmen mit starkem Defense-Geschäftsanteil, von zeitlichen Verschiebungen einzelner internationaler Projekte geprägt. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Erwartungen für das Gesamtjahr angepasst und mögliche weitere Verzögerungen bereits konservativ berücksichtigt. Gleichzeitig bestätigt die Entwicklung der vergangenen Monate die Attraktivität unserer strategischen Positionierung: Steyr Motors ist in strukturell wachsenden Spezialmärkten mit hohen technologischen Anforderungen aktiv und verfügt über eine starke Projektpipeline in den Bereichen Defense, Marine, autonome Systeme und mobile Energieversorgung. Unser Fokus liegt unverändert darauf, diese Chancen konsequent zu nutzen und die Grundlage für nachhaltiges profitables Wachstum zu schaffen“, so CEO Julian Cassutti.

Für das Gesamtjahr 2026 passt der Vorstand die Prognose an und erwartet nun ein Umsatzwachstum von 15 bis 25 Prozent sowie eine EBIT-Marge von 8 bis 12 Prozent. Der Auftragsbestand liegt bei 310 Mio. Euro und damit weiterhin auf hohem Niveau.

 

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