STEYR. „Steyr wird zu Recht als soziale Musterstadt bezeichnet. Stadtrat Michael Schodermayr ist nicht nur ein ausgewiesener Experte, er lebt auch für dies Aufgabe und garantiert die notwendige Weiterentwicklung unserer Angebote“, so Vizebürgermeister Markus Vogl, er ist der Bürgermeisterkandidat der SPÖ Steyr ...

Sozial- und Gesundheitsstadtrat Michael Schodermayr ist im Zivilberuf Arzt, er ist ehrenamtlich vielfältig engagiert und zeigt im Interesse der Steyrerinnen und Steyrer vor, was gelebte und moderne Sozialpolitik ausmacht.

Steyr bietet drei moderne Altenheime auf Vier-Sterne-Niveau. Dazu gibt es betreubares Wohnen und das Betreute Wohnen „Sonnenwiese“ sowie ein umfassendes Angebot an mobilen Diensten. Dazu bietet Steyr zwei Tageszentren, das eine ist im Altenheim Ennsleite. Das andere ist das Tageszentrum „Lichtblick“ in Münichholz, es ist auf Demenzerkrankungen spezialisiert. Fünf Seniorenclubs in den Stadtteilen gibt es als Ergänzung. In der Großküche des Alten- und Pflegeheims in Münichholz in Steyr werden täglich rund 1.800 Mittagessen gekocht. Neben dem eigenen Pflegeheim werden damit auch die Altenheime Ennsleite und Tabor versorgt sowie rund 700 Essen für städtische Kindergärten hergestellt, 300 Portionen gibt es für Essen auf Rädern, ein Heim der Volkshilfe wird ebenfalls beliefert. „Um größtmöglich flexibel und auf dem neuesten Stand zu sein, haben wir auf ein System mit Heißluft umgestellt“, so Michael Schodermayr, „das funktioniert sehr gut.“

„Es ist zudem das Angebot an mobilen Diensten optimiert worden. Durch alle unsere Aktivitäten gelingt es, dass die Bürgerinnen und Bürger von Steyr auch in der Lebensphase, in der sie Unterstützung unterschiedlichster Art benötigen, selbstbestimmt in Würde älter werden können. Jede und jeder soll die Unterstützung erhalten, die notwendig ist und so viel Selbstständigkeit an den Tag legen können, wie möglich ist“, so Michael Schodermayr.

Zu Buche schlägt sich dies im Budget. Für diesen Bereich sind heuer fast 12 Millionen Euro an Ausgaben veranschlagt.

Weiterer Ausbau des sozialen Netzes
Das soziale Netzt ist bereits dicht gewebt. Derzeit werden 40 Wohnplätze mit unterschiedlich intensivem Betreuungsangebot auf dem Areal der ehemaligen Kaserne am Tabor fertiggestellt. Die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner erfolgt dann je zur Hälfte durch Pro Mente und durch die Lebensart der Volkshilfe OÖ.

Nun wird ein weiterer Meilenstein gesetzt. „Auf dem Tabor, direkt neben dem Altenheim, entsteht ein neues Sozial-Zentrum, ein Lebens- und Wohn-Campus. Auf dem mehr als 7000 Quadratmeter großen Areal werden künftig 16 vollbetreute Wohnplätze für Klientinnen und Klienten der Lebenshilfe errichtet§, erklärt Michael Schodermayr. Markus Vogl: „Dazu erfolgen der Neubau des Frauenhauses und die Errichtung einer Gartenanlage. Umgesetzt wird das Vorhaben von der städtischen GWG. In dieser Kombination ist das wohl einmalig in Österreich.“

Zusätzlich wird es 30 behindertengerecht gestaltete Wohnungen unter dem Begriff „Alternative Wohnformen“ mit je 50 Quadratmetern geben, in denen ältere Menschen künftig gemäß den jeweiligen persönlichen Bedürfnissen betreut werden. Darüber hinaus werden in diesem Projekt noch 40 bis 45 Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnbaus errichtet. „Der Baubeginn ist für Mitte 2022 geplant“, so Markus Vogl.

„Die Demographie und die sich rasant ändernden Bedarfe an Angeboten und Erwartungen an die Qualität der Dienstleistungen im Sozialbereich machen eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung des Systems notwendig“, betont der Stadtrat, „Das respekt- und verständnisvolle Miteinander aller Generationen und ein lebensaltergerechtes, zeitgemäßes Wohnen mit der jeweils passenden Infra- und Sozialstruktur sind für mich soziale Kernthemen. Dabei lege ich großen Wert auf die Zusammenarbeit der eigenen städtischen Einrichtungen mit Vereinen und Organisationen.“

Sehr gut funktionierenden Krisen-Management
„Seit März 2020 sind wir aufgrund der Corona-Pandemie sehr gefordert. Das Krisenmanagement als große Herausforderung hat im Zusammenwirken von Magistrat, Rotem Kreuz, Feuerwehr, Polizei, Magistrat sehr gut funktioniert. Diese große Herausforderung haben wir bis jetzt sehr gut bewältigt und ich bin mir sicher, das funktioniert im Zusammenspiel aller Kräfte auch weiterhin ausgezeichnet“, so Michael Schodermayr, „was das Impfen, Testen und eventuell noch weitere Aufgabenstellungen betrifft, sind wir auch für die Zukunft organisatorisch sehr gut aufgestellt. Jedenfalls hat die Corona-Krise gezeigt, dass ein reibungslos funktionierendes Sozialsystem extrem wichtig ist.“ Dazu kommt, dass ein Pool an engagierten Ärztinnen und Ärzten allen Impfwilligen einen zeitnahen Stich ermöglicht. Bislang wurden rund 50.000 Impfungen in Steyr verabreicht - auch Personen aus anderen Bezirken hatten das Steyrer Angebot wegen der hervorragenden Organisation angenommen.

Willkommens-Mappe für alle, die nach Steyr kommen
Für alle, die nach Steyr kommen, gibt es nun eine Willkommens-Mappe. „In Steyr sollen sich neu zuziehende Menschen von Beginn an gut zurechtfinden“, erklärt Michael Schodermayr, „das ist eines der Ergebnisse aus dem seit 2016 laufenden Prozess ‚Zusammenleben in Steyr‘, in dem sich Steyrer Organisationen gemeinsam mit dem Magistrat für ein gutes Miteinander aller in Steyr lebenden Menschen einsetzen.“

„Wohnen im Dialog“
Das Projekt „Wohnen im Dialog“ setzt im unmittelbaren Wohnumfeld an und hilft bei der Gestaltung guter Nachbarschaft. Sogenannte Brückenbauerinnen und Brückenbauer vermitteln und informieren vielsprachig. Dazu werden Möglichkeiten für Weiterbildung und Diskussion geboten. Die Angebote können alle Steyrerinnen und Steyrer ganz einfach ohne bürokratische Hürden in Anspruch nehmen. „Für die nächste Gemeinderatsperiode gibt es wiederum neue Projekt. Ich denke an die qualitative und quantitative Weiterentwicklung im Bereich Pflege und Betreuung, an die Erweiterung des Angebots für Menschen mit Beeinträchtigung und ich werde einen thematischen Schwerpunktsetzung Demenz setzen. Außerdem soll die seit 2016 laufende Initiative ‚Zusammenleben in Steyr‘ ausgebaut werden“, betont Michael Schodermayr.

Markus Vogl: „Ich bin voll und ganz auf der Linie von Michael Schodermayr. Er vertritt ja auch den Kurs, dass Steyr klimaneutral werden muss. In seinem Ressort wurden etwa Photovoltaik-Anlagen auf den Alten- und Pflegeheimen realisiert.“

Neuer Seniorenpass
Die Neugestaltung des Seniorenpasses ist ab 2022 geplant. Der papierene Seniorenpass wird durch eine moderne Senioren-Karte ersetzt, diese bietet mehrere Möglichkeiten zur Nutzung eines flexiblen Leistungsangebots.