STEYR. Kürzlich fanden im TIC Steyr die Workshops der Arbeitsgruppe „Nachhaltige Zukunftsregion Steyr“ statt, viele motivierte Teilnehmer*innen haben sich eingefunden. Auch Markus Vogl, Bürgermeister der Stadt Steyr hat bis zum Schluss mitdiskutiert ...

Heraus kamen tolle produktive Ergebnisse, an vielen Ideen wird jetzt weiter gearbeitet.  Das Team des Netzwerks präsentiert diese nun dem Steuerungsboard, daneben werden bereits interessierte Gruppenteilnehmer*innen über den Sommer vernetzt; sie haben die Möglichkeit, im Veranstaltungsraum des TIC Steyr weiter zu denken und zu arbeiten und auch die Möglichkeit zur Besichtigung eines Naschgartens gibt es bereits.

Es war ein Nachmittag vollgefüllt mit vielen Diskussionen, intensivem Austausch. Zu der Vielzahl der am 22. März im Zuge der Nachhaltigkeitsrunde eingereichten Ideen kamen neue hinzu, anschließend wurden die Ideen in den 4 Workshopgruppen von den Teilnehmer*innen bewertet, priorisiert sowie auf Stärken/Schwächen/Chancen/Risiken hin untersucht und herausgefiltert, "WAS" und "WEN" es für eine Realisierung der Idee benötigen würde.

Die Gruppenmoderator*innen präsentierten die Ergebnisse - die Gruppe 1 hatte in ihrer Finalauswahl zum Thema „Wie können wir Steyr und Umland nachhaltig gestalten?“ die Idee, die Zukunftsregion Steyr zu einer „Essbaren Stadt & Region “ zu machen, „grüne Begegnungszonen in den Zentren der Stadtteile“ zu schaffen oder auch „Best Practice Beispiele von anderen nachhaltigen Regionen“ zu sammeln, zu präsentieren und umzusetzen.

Gruppe 2 fand die Punkte „Aktive Mobilität auszubauen“ und den „Aufbau erneuerbare Energie mit Bürgerbeteiligung“ am Wesentlichsten für die Fragestellung: „Wie können wir Steyr und Umland klimafit entwickeln?“

In der Gruppe 3 zum Thema „Wie können wir Steyr und Umland innovativ in die industrielle Transformation begleiten?“ wurde die Idee eines „Kooperationsraums“ geboren und vertieft, der junge Menschen und Start Ups mit großen Unternehmen zum gemeinsamen Denken und Ressourcen-Nutzen bringen könnte oder den Schüler*innen aus unterschiedlichen Schulen für die Planung & Vertiefung gemeinsamer Projekte wie zum Beispiel einem „Global Design Jam“ nutzen könnten.

Diese Jam war neben der Idee zur „Bildungsstadt Steyr“ und dem „Inno-Lab“ eine final bewertete Idee der Gruppe 4 zum Thema: „“Wie können wir Steyr und Umlandzukunftsfit und hochwertig bilden?“ Der Ansatz, Schüler*innen im Rahmen einer Global Design Jam zusammenzubringen und jährlich über die Agenda 2030 und Ideen für unsere Region nachzudenken, fand allgemein breiten Anklang. „Es sind die Schüler*innen, Lehrlinge und Student*innen, denen die Zukunft unserer Region gehört, in Wahrheit müssen wir sie viel mehr fragen, was sie denken und brauchen und sie aktive zum Mitarbeiten einladen“, sagt die Geschäftsführerin des Netzwerks Daniela Zeiner. Sie freut sich über die produktiven Ergebnisse und alle Ideen. "Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, es sind großartige Ideen entstanden. Wir werden alle über den Sommer mit unserem Steuerungsboard besprechen und im Herbst folgt auf jeden Fall ein weiteres Treffen" sagte Netzwerkchefin Daniela Zeiner abschließend. Manche Teilnehmer*innen haben sich gemeldet, bereits jetzt an den einzelnen Ideen intensiver arbeiten zu wollen, diese werden gern näher vernetzt und sind eingeladen, die Räumlichkeiten des TIC zu nutzen, um weiter zu denken.

Christoph Grumböck, Sprecher des Netzwerks Zukunftsregion Steyr, freut sich ebenfalls über den Output: "Es gibt viele tolle Ideen! Besonders gefällt mir die Idee des „urban gardenings“. Dabei geht es darum, Grünflächen im öffentlichen Raum zum Anbau von Gemüse zu nutzen. Mir gefällt die Vorstellung, dass ich meinen Salat oder meine Radieschen in einem öffentlichen Blumentopf anbaue, ernte und dann ohne CO2-Fußabdruck genieße."

Am Stadtplatz ist bereits ein kleiner Bereich mit „essbarem Obst und Gemüse“ entstanden, eine Teilnehmer*in des Workshops freut sich über die Schritte zur „Essbaren Stadt“ und lädt im Rahmen des Nordstadt-Steyr-Events alle Interessierten ein, ihren Naschgarten am Resthof zu besichtigen und mehr über das Anpflanzen zu erfahren. Besichtigungsmöglichkeiten: Samstag 2. Juli 11:00 Uhr und 16:00 Uhr, Sonntag 3. Juli 10:00 Uhr, Treffpunkt: Platz vor der Pfarre Resthof.