STEYR/OÖ. Der ÖGB-Regionalvorsitzende in Steyr, Andreas Brich, berichtet über große finanzielle Sorgen bei den Menschen in der Region. Bei einem Durchschnittseinkommen von 1750 Euro netto sind die derzeitigen Preise für viele nicht mehr leistbar. Brich fordert rasche Schritte von der Regierung, um den Betroffenen zu helfen ...

Deshalb findet eine oberösterreichweite Demo der Gewerkschaft gegen die Teuerung am 17.9.2022 um 14 Uhr (Start Volksgarten) in Linz statt. Der ÖGB organisiert dazu Busse zur Kundgebung.

Für immer mehr Menschen reicht das Einkommen nicht mehr zum Auskommen
Die Teuerung trifft mittlerweile fast alle Menschen hart. Wenn der Winter da ist, werden hohe Heizkosten noch dazu kommen. Von den gestiegen Lebensmittelpreisen ganz zu schweigen. Viele, denen in der Vergangenheit 200 Euro oder weniger im Monat geblieben sind wissen nicht mehr, wie sie mit den Preisen zurechtkommen. „Man hat den Eindruck, dass im Moment alle an den steigenden Preisen mitverdienen wollen“, meint Brich.

Wer das Auto beruflich braucht hat ein zusätzliches Problem
Berufsgruppen wie z. B. in der mobilen Pflege, die oft mit ihrem privaten Auto unterwegs sind, werden von der Regierung mit der Teuerung völlig alleine gelassen. Aber auch PendlerInnen, die 15 Kilometer oder mehr zur Arbeit haben, stöhnen unter den steigenden Unterhaltskosten für das Auto.

Jammern alleine reicht nicht
„Weil aber vom Jammern alleine noch nie was besser geworden ist, wollen wir mit der Demonstration am 17.9. in Linz ein Zeichen setzen“, so ÖGB-Vorsitzender Andreas Brich. Die Regierung muss sehen, wie wichtig den Leuten das Thema ist. Darum organisiert der ÖGB auch einen Bus von Steyr zur Kundgebung nach Linz. Abfahrt ist um 12:30 Uhr. Anmeldungen sind unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07252/53011 möglich. Die Demonstrationen finden am 17.9.2022 um 14 Uhr in allen Landeshauptstädten statt.