22 .10. 2017 um 19:27 Uhr

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STEYR. Ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Adventkonzert erwartet alle Besucherinnen und Besucher beim fünften Adventsingen in der Pfarrkirche Münichholz. Die Katholische Männerbewegung der Pfarre Steyr-Münichholz veranstaltet bereits zum fünften Mal dieses Adventsingen ...

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Individuelle Betreuung an erster Stelle: Multiple-Sklerose-Pflegekräfte unterstützen Betroffene

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Bedürfnisse dieser aufmerksam zu machen. Nicht nur die Diagnose, sondern auch die unterschiedlichen Therapiemaßnahmen gelten als äußerst komplex und verlangen nach einer modernen, interprofessionellen und ganzheitlichen Betreuung. An der Neurologie im Landeskrankenhaus Steyr wird seit nunmehr einem Jahr eine eigens ausgebildete MS-Pflegekraft eingesetzt.

Die Neurologie am LKH Steyr arbeitet bereits seit seinem Bestehen im Jahr 2001, bei der Versorgung von MS-Patient/innen, eng mit anderen Fächern des Hauses zusammen. In einer eigenen MS-Ambulanz, geleitet von OA Dr. Martin Reisz und OÄin Dr.in Sok-Chu Ung, erfolgen die notwendigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sowie Patientenschulungen. Auch eine speziell auf das Krankheitsbild geschulte MS-Pflegekraft kommt zum Einsatz. Das LKH zieht eine erste Bilanz.

Am Landes-Krankenhaus Steyr ist mit Katrin Radinger seit einem Jahr eine entsprechende Pflegeexpertin tätig – zur Freude der Krankenhausleitung und zahlreicher MS-Patient/innen. „Unser Ziel ist eine umfassende individuelle Betreuung der Betroffenen. Wir sind nun sehr glücklich, eine kompetente Pflegekraft in unserem Team zu haben, die das Leistungsspektrum der MS-Ambulanz erweitert“, so der Gründer dieser Ambulanz OA. Dr. Martin Reisz. In ihrer Tätigkeit als MS-Pflegekraft übernimmt sie die Aufgabe, Betroffene und Angehörige während ihres Aufenthalts im Umgang mit MS bestmöglich zu unterstützen und individuell zu betreuen. In wöchentlich stattfindenden Sprechstunden erhalten die Patient/innen beispielsweise praktische Tipps zur Anwendung der immunmodulatorischen Substanzen (Pharmaka, die sich auf das Immunsystem auswirken) und erlernen die Technik der Selbstinjektion. Hierbei arbeitet die Pflegekraft natürlich eng mit den behandelnden Ärzten/-innen zusammen. Besteht Bedarf, so können während des stationären Aufenthalts auch Termine in der MS-Pflege-Sprechstunde vereinbart werden.

„Als diplomierte Krankenpflegerin weiß ich, wie wichtig eine gute Kommunikationsbasis ist: Sie ist die Grundlage, um individuell auf Betroffene eingehen zu können – vor allem die psychische Komponente muss hier entsprechend berücksichtigt werden. Die Patientinnen und Patienten sind in der Regel sehr dankbar für meine Unterstützung und nehmen die Hilfestellungen für zu Hause – im Bereich Bewegung, Ernährung und Entspannung – gerne an“, berichtet Katrin Radinger, die neben der Absolvierung diverser Fortbildungen auch an der MS-Ambulanz des ehemaligen Wagner-Jauregg Krankenhauses hospitiert hat.

Positive Jahresbilanz
Auch Pflegedirektorin DGKP Walpurga Auinger zieht freudig Bilanz. „Wir haben uns im LKH Steyr zum Einsatz einer MS-Pflegekraft entschlossen, weil gerade diese Patient/innen-Gruppe eine tiefergehende Pflegebetreuung mit entsprechender Pflegeexpertise und Kompetenz benötigt. Die positiven Rückmeldungen der Betroffenen geben uns Recht.“


Katrin Radinger übernimmt die Aufgabe, Betroffene und Angehörige während ihres Aufenthalts im Umgang mit MS bestmöglich zu unterstützen und individuell zu betreuen. 

Foto: (c) gespag

 

 

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