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Gegen Fahrrad-Diebstahl helfen Bügelschloss, Fahrradpass und Anzeige

STEYR. Fahrrad-Diebstahl ist ein großes Ärgernis mit kleiner Aufklärungsquote. Vorbeugend dagegen hilft nur, das Zweirad immer an eine stabile Halterung anzuketten - zum Beispiel mit einem Bügelschloss. Wechselt es dennoch ungewollt den Besitzer, ...

... hilft ein Fahrradpass bei der Suche:
Er enthält alle notwendigen Angaben zur Identifizierung des gestohlenen Eigentums. Generell gilt: Jeden Diebstahl der Polizei anzeigen. In Österreich werden täglich etwa 75 Fahrräder gestohlen.

Viele Diebstähle - geringe Aufklärungsquote
In Österreich zeigten die Besitzer 2013 insgesamt 26.000 Fahrrad-Diebstähle an. Bei 4,75 Millionen regelmäßigen oder gelegentlichen Zweirad-Nutzern bedeutet das: Jedem 178. Österreicher wurde in diesem Jahr das Rad gestohlen. Dabei steigt die Tendenz seit einiger Zeit steil nach oben. Pendelte die Zahl der Diebstähle lange Zeit um 24.000 pro Jahr, ging sie 2009 auf knapp 21.000 herunter, um danach aber nur noch anzusteigen. Im Bundesländer-Vergleich liegt die Hauptstadt klar vorn: Jedem 86. Wiener wurde 2013 das Zweirad gestohlen - in Oberösterreich war es jeder 235. In Niederösterreich vermisste jeder 249. Besitzer irgendwann sein Zweirad, im Burgenland nur jeder 450. Radler. Die Aufklärungsquote ist gering, sie lag österreichweit zuletzt bei 5,7 Prozent. Das bedeutet: Nur etwa jede 20. sieht sein gestohlenes Zweirad irgendwann wieder - und dabei bleibt noch offen, in welchem Zustand: gelegentlich nicht mehr gebrauchsfähig oder nur mit teurer Reparatur wieder herstellbarer Fahrtüchtigkeit.

Gute Sicherung - hohe Anzeigebereitschaft
Gegen die hohe Quote an Fahrrad-Diebstählen helfen zwei Dinge. Zum einen das Rad gut sichern und zum zweiten jeden Diebstahl zur Anzeige bringen. Nur so entstehen das notwendige öffentliche Bewusstsein für dieses Delikt und der Druck auf Polizei und Justiz, sich darum zu kümmern. Ist das Fahrrad einmal abhandengekommen, ist der Fahrradpass von großem Nutzen. Es gibt ihn in der Regel mit dem Kauf direkt beim Fahrrad-Händler und er enthält:

  • Codierungsnummer im Rahmen
  • Hersteller und Typ
  • Seriennummer
  • Farbe

Im Idealfall ergänzt noch ein Foto aus mehreren Perspektiven diesen "Personalausweis" für das eigene Zweirad. Bei Schwerpunktkontrollen helfen diese Informationen der Polizei, das Diebesgut wiederzufinden und dem Besitzer zurückzugeben. Solche Einsätze finden zum Beispiel statt am Anfang der dunklen Jahreszeit mit dem Blick auf die korrekte Beleuchtung am Fahrrad, zu Beginn des Schuljahres oder zum Start der Vorlesungszeit an Universitäten und Fachhochschulen. Den Fahrradpass gibt es auch elektronisch mit eingebautem GPS-Chip und Navigations-App. Damit lässt sich das gestohlene Rad sogar orten und wiederfinden.

Feste Halterung - sicherer Stahlbügel
Generell gilt für das abgestellte Rad: Es wird grundsätzlich abgeschlossen - auch, wenn es nur ganz kurz zum Einkaufen geht. Dabei genügt es nicht, es lediglich gegen Wegfahren zu sichern. Denn dann trägt der Dieb es davon oder montiert einzelne Teile ab. Das Fahrrad wird grundsätzlich an einem Bügel der Abstellanlage festgemacht. Dabei gilt: Nummern-, Spiral- und Kabelschlösser knackt der Profi innerhalb weniger Sekunden. Und das so diskret, dass es Passanten nicht bemerken. Kommen Bügel-, Ketten-, Falt- oder Panzerschlösser zum Einsatz, wachsen Zeit- und Arbeitsaufwand für den Kriminellen.

Teures Rad - hohes Risiko
Generell gilt: Je teurer und neuwertiger ein Fahrrad ist, desto höher ist die Verlustgefahr. Das gilt ebenso für Marken und Modelle, die gerade im Trend liegen: Auch Fahrraddiebe stehlen "auf Bestellung" - das komplette Zweirad oder einzelne Teile. Über Nacht steht es daher zu Hause generell in einem verschlossenen Keller oder Schuppen. Die Daumenregel lautet: Zehn Prozent des Kaufpreises gehen in die Sicherung. Das bedeutet: Ein Fahrrad für 600 Euro bekommt zum Beispiel ein Bügelschloss für 60 Euro.

Foto © https://static.pexels.com/photos/287398/pexels-photo-287398.jpeg

Kommentare  

 
# Gegen Fahrraddiebstahl helfen geschlossene GrenzenWadlbeisser 2017-10-11 14:23
Denn dann können die gestohlenen Fahrräder nicht mehr so leicht wie jetzt ins Ausland transportiert werden!!! ;-)

Aber der "freie" Warenverkehr darf ja laut EU nicht behindert werden gell!! :D
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