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Kinderbetreuung: Bei den Öffnungszeiten tut sich wenig - Im Großraum Steyr kommt eine 1A-Gemeinde dazu

STEYR. Wenig Grund zum Jubeln gibt es in Oberösterreich für berufstätige Eltern und ihre Kinder. Nach der Hiobsbotschaft, dass die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten für Eltern in Zukunft nicht mehr kostenfrei sein soll, sind auch die Ergebnisse des mittlerweile 18. AK-Kinderbetreuungsatlas nicht wirklich ermutigend ...

Der Ausbau der Betreuungseinrichtungen kommt nur schleppend voran, vor allem bei den Öffnungszeiten tut sich wenig. Im Großraum Steyr (Bezirke Steyr-Stadt und Steyr-Land) kommt erfreulicherweise eine 1A-Gemeinde dazu: Bad Hall verlängert die Öffnungszeiten und steigt somit von Kategorie A in 1A auf.

„Uns ist bewusst, dass die Finanzierung der Kinderbetreuung für viele Gemeinden ein Problem darstellt. Eine faire Verteilung der Kosten ist uns daher ebenso ein Anliegen wie ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Angebot“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Er appelliert an das Land Oberösterreich, nicht auf dem Rücken der Familien zu sparen.

Mit dem Kinderbetreuungsatlas gibt die AK jedes Jahr einen Überblick über das Angebot in den oberösterreichischen Gemeinden. Als Maßstab für das Ermöglichen einer Vollzeitbeschäftigung haben wir auch heuer wieder den Vereinbarkeitsindikator für Beruf und Familie (VIF) herangezogen, der für Kindergärten folgende Kriterien vorsieht:

  • mindestens 45 Stunden wöchentliche Öffnungszeit, werktags Montag bis Freitag
  • an vier Tagen pro Woche mindestens 9,5 Stunden geöffnet
  • Mittagessen zumindest von Montag bis Donnerstag
  • maximal fünf Wochen im Jahr geschlossen

Jene Gemeinden, die alle diese Voraussetzungen erfüllen und darüber hinaus auch eine Betreuung für Unter-Dreijährige und Volksschulkinder anbieten, haben wir als „1A-Gemeinden“ besonders positiv hervorgehoben.

„1A“ sind in den Bezirken Steyr-Land und Steyr-Stadt sechs Gemeinden:

  • Adlwang
  • Bad Hall
  • Garsten
  • Sierning
  • Steyr-Stadt
  • Weyer


„1A“ sind 28,6 Prozent aller Gemeinden der Bezirke. Der Großraum Steyr liegt damit klar über dem Oberösterreich-Durchschnitt von 19,2 Prozent.

Von den 52 oberösterreichischen Gemeinden, die ihre Angebotssituation seit dem Vorjahr verbessern konnten, entfallen drei auf den Großraum Steyr.

Die Verbesserungen im Detail:

  • Aschach a. d. S. hat die Öffnungszeiten und die Nachmittagsbetreuung für die Volkschulkinder ausgebaut
  • Bad Hall hat die Öffnungszeiten im Kindergarten verlängert.
  • Maria Neustift hat die Öffnungszeiten verlängert sowie das Mittagessen im Kindergarten und die Nachmittagbetreuung für Volkschulkinder eingeführt.

Acht der insgesamt 21 Gemeinden (38,1 Prozent) im Bezirk fallen in die Kategorie „A“ und haben sowohl ein Angebot für Unter-Dreijährige und Volksschulkinder als auch einen Kindergarten mit Mittagessen und Öffnungszeiten von mehr als acht Stunden täglich (OÖ: 38,5 Prozent). Anmerkung: Die Kriterien für die Kategorie A erfüllen selbstverständlich auch alle 1A-Gemeinden, diese erfüllen aber noch zusätzlich die weiterreichenden VIF-Kriterien.

In 19,1 Prozent der Gemeinden  gibt es kein Betreuungsangebot für Unter-Dreijährige (OÖ: 10,0 Prozent), in einer Gmeinde (4,8 Prozent) gibt es keine Betreuung für Volksschulkinder (OÖ: 8,4 Prozent). 9,5 Prozent der Gemeinden bieten kein Mittagessen im Kindergarten (OÖ: 5,9 Prozent), und 28,6 Prozent haben Kindergärten, die weniger als acht Stunden täglich geöffnet sind (OÖ: 35,3 Prozent).

„Die Abschaffung der kostenfreien Nachmittagsbetreuung im Kindergarten ist ein negatives Signal für berufstätige Eltern und ein schwerer Schaden für die Bildungschancen unserer Kinder“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Betreuungsplätze, die eine Vollzeitbeschäftigung beider Elternteile ermöglichen, seien in Oberösterreich ohnehin dünn gesät. „Es gibt nur für 21,4 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen solche Plätze, das ist gegenüber dem Vorjahr sogar ein Rückgang. Und bei den Unter-Dreijährigen sind wir im Bundesländervergleich mit großem Abstand Schlusslicht“, kritisiert der AK-Präsident.

Die Detailergebnisse für den Bezirk Steyr-Land und eine Grafik zum kostenlosen Herunterladen finden Sie auf ooe.arbeiterkammer.at . Hier finden Sie auch den interaktiven Kinderbetreuungsatlas 2.0, der unter anderem die Veränderungen der letzten 18 Jahre anschaulich darstellt. Neu beim Kinderbetreuungsatlas 2.0 ist heuer die Erfassung von Journaldiensten in der Kinderbetreuung.

Kommentare  

 
# Das Traurige daranWadlbeisser 2017-12-02 07:26
ist nicht, dass es zu wenig Betreuungsplätze gibt sondern dass man inzwischen so wenig verdient das beide Elternteile arbeiten gehen müssen um überhaupt über die Runden zu kommen!!!

Nah ja und dass jetzt die Arbeitssklaven sich die Kinderbetreuung auch noch selber bezahlen "dürfen" ist bei dieser neuen Regierung kein Wunder, man bekommt das was man wählt!!!

Eigentlich müssten die Arbeitgeber dafür aufkommen, denn aufgrund der niedrigen Löhne entsteht ja erst die Situation dass beide Elternteile arbeiten gehen müssen und dadurch eine Kinderbetreuung benötigen!!! Ironie Off ;-)
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# Das goldene Kalbe-klar 2017-12-02 10:31
Wachstumswirtschaft ruft alle Arbeitsfähigen in die Arbeitswelt.

Immer mehr AN müssen in immer schnelleren Produktions- und Handelsabläufen immer nutzlosere Produkte herstellen und unter die Leute bringen. Immer ausgetüfteltere Werbestrategien wecken immer mehr und immer schädlichere Bedürfnisse.
Siehe Kfz- und Elektronik-Branche.

Das Prinzip ist:
"Immer mehr und mehr,
bis zum -geht nicht mehr-".

PS.: Mehr als 40% aller Wähler und alle Ungültig-, und Nichtwähler müssen von der Kindergartengebühr ausgenommen werden.

NIE WIEDER SCHWARKIS-BLAUN!
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# Neos, FPÖ & CoAngestellte 2017-12-03 13:05
Na wenn wundert´s, dass die sogenannten "Volksvertreter" von Neos, FPÖ & Co die Kammern abschaffen wollen. Eine funktionierende Sozialpartnerschaft gefällt den mächtigen Politikern und Industriellen sicher nicht. Auch nicht, dass immer wieder auf die Missstände hingewiesen wird, welche die Politik verursacht und von der AK aufgedeckt wird! Nicht die vom Neos-Strolz heute in der ORF-Pressestunde behauptete Bürokratie und sonstige fadenscheinige Argumente und Behauptungen sind die Gründe für diesen Zerschlagungswunsch, sondern die Schlagkraft der AK im Sinne der Beschäftigten!
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