STEYR. "In der Halle 3 auf dem Gelände der SKF Österreich Ag kommt es aufgrund von Schleifarbeiten zu einem gewaltigen Brand." - So lautete die Übungsannahme für die Betriebsfeuerwehr SKF und den Löschzügen ...

5 (Münichholz) und 4 (Christkindl) der Freiwillige Feuerwehr Steyr am Mittwochabend (03.10) in Steyr.

Wer für den Ernstfall vorbereitet sein will, sollte ihn auch ab und an üben. Darum gab es am Mittwoch einen (geplanten) Großalarm für zwei Löschzüge der Feuerwehr Steyr und der Betriebsfeuerwehr SKF.

Übungsverlauf: Die Betriebsfeuerwehr (BTF) wurde durch die Werkseigene Brandmelde Anlage alarmiert und die Hauptberuflichen Mitarbeiter der BTF fuhren mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF A/2000/200) zur Erkundung der Lage aus. Nach dem der Übungsleiter fest stellte, dass es sich um einen Brand handelt wurde sofort über die Zentrale die Freiwilligen Feuerwehrmänner der BTF alarmiert und gleich darauf die Feuerwehr der Stadt Steyr. Bei weiterer Erkundigung wurde auch festgestellt, dass vier Mitarbeiter vermisst werden. Es wurde sofort mit der Menschenrettung begonnen und nach dem Eintreffen des LZ 5 (Münichholz) und LZ 4 (Christkindl) die den Befehl erhielten die Menschenrettung zu unterstützen und mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Der Katastrophenstab SKF wurde ebenfalls verständigt. Die Ambulanz der Firma SKF wurde an den vorgesehenen Behandlungsplatz der Verletzten gerufen und die Rettung mit Notarzt alarmiert.

Neben den Löschaufgaben, zu denen neben der Brandbekämpfung auch das Verhindern eines Übergreifens auf die angrenzenden Hallen sowie der Aufbau einer Wasserversorgung gehörte, stand vor allem auch der Umgang mit sich panisch verhaltenden Verletzten auf dem Plan. Die koordinierte Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettung stand hier besonders im Fokus.

Ein erstes Resümee direkt vor Ort ergab, dass die Übung im Großen und Ganzen erfolgreich abgelaufen ist. Kleinere Details sind ein Thema für die Nachbesprechung. Beteiligt an der Übung waren die Freiwillige Feuerwehr Steyr, Betriebsfeuerwehr SKF, Ambulanz SKF und der Katastrophenstab SKF mit 52 Mann und 7 Fahrzeugen.