OÖ. Mit der schrittweisen Rückkehr zur Normalität beginnt nun die Phase des „wirtschaftlichen Wiederaufbaus“. Wie schon in der Krise 2009 wird den Personaldienstleistern dabei eine maßgebliche Rolle zu kommen ...

„Wir schaffen für die Unternehmen die nötige Flexibilität, die gerade in solchen Phasen notwendig ist“, betont Helmut Herzog, Geschäftsführer bei Hofmann Personal. Bei Österreichs Nummer zwei am Markt hat man die vergangenen Wochen genutzt, um die dafür die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.

So hat Hofmann Personal an allen österreichischen Niederlassungen einen eingeschränkten Betrieb aufrecht erhalten, um die nötigen Bewerbungsgespräche führen zu können. „Natürlich haben wir dabei alle Sicherheitsvorkehrung penibel eingehalten. Es wurden nur Einzelgespräche in eigens eingerichteten Begegnungszonen mit Plexiglas-Abtrennungen geführt. Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel standen immer in ausreichendem Maße zur Verfügung“, versichert Herzog. Für die Verantwortlichen bei Hofmann war dieser „Notdienst“ unumgänglich, um für die Restart-Phase gut gerüstet zu sein.

"Bleib gesund" bleibt oberste Prämisse
Auch mit den zahlreichen Kunden, die aufgrund von Einschränkungen und Produktionsstopps Mitarbeiter zur Kurzarbeit anmelden mussten, steht man in laufendem Kontakt, um bei Rückkehr zum Normalbetrieb rasch alle nötigen Ressourcen wieder bereitstellen zu können. Rund 1.700 Hofmann-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auch während der vergangenen Wochen normalen Dienst bei den Kunden versehen können, 1.200 sind im Kurzarbeitsmodus im Einsatz. „Für all unsere Mitarbeiter wurden laufend klare Verhaltensregeln kommuniziert und für jene die Mundschutzmasken benötigen wurden diese natürlich zur Verfügung gestellt, um für den bestmöglichen Schutz zu sorgen. Wir tragen hier als Personaldienstleister eine wirklich große Verantwortung“, ist sich Herzog bewusst.

Diese Einstellung spiegelt sich nicht zuletzt auch an einem neuen Transparent wider, dass man am Firmensitz direkt an der stark frequentierten A 1 bei St. Florian anbringen ließ. „‘Bleib gesund‘ bleibt für uns oberste Prämisse – auch und gerade nach Lockerung der persönlichen und beruflichen Einschränkungen. Dazu braucht es vielleicht immer wieder einer kleinen Erinnerung.“

Österreichs Nummer zwei am Personaldienstleistungsmarkt ist für die wirtschaftlichen Herausforderungen nach der Corona-Krise gut gerüstet. Dank einer konzernweiten Eigenkapitalquote von mehr als 50 Prozent steht man auf einem soliden finanziellen Fundament. Die sich abzeichnenden Veränderungen am Markt erkennt man bei Hofmann als klare Chance. „Ob neue Arbeitsmodelle, Rückholung von Produktionsstätten nach Europa oder neue Vertriebskanäle – die Unternehmen werden die Lehren aus der jetzigen Situation ziehen. Dies alles wird den Arbeitskräftemarkt beeinflussen“, skizziert Herzog die künftigen Aufgaben.