STEYR. Wohnen wird immer teurer und ist für viele schon lange ein Luxusgut. Die Preise steigen von Jahr zu Jahr, und auch die Stadt hält jedes Jahr bei ihren Gebühren die Hand immer weiter auf ...

„Jedes Jahr werden die eigenen Gebühren für Müll, Wasser und Kanal massiv erhöht. Hier spüren wir Steyrer es ganz besonders am Konto, denn jedes Monat oder Quartal werden uns Mieter und Eigentümer die immer weiter explodierenden Betriebskosten am Konto abgebucht“, so Fraktionsobmann Markus Spöck (ÖVP).

Spöcks Forderung im Gemeinderat im Jahr 2016 und 2017, diese massiven Erhöhungen endlich einmal abzufedern oder in manchen Bereichen auch mal ganz auszusetzen, werden von allen anderen Parteien einfach weggestimmt. Und das, obwohl die Gebühren in Steyr nicht nur kostendeckend sind, sondern etwa bei den Kanalgebühren satte Gewinne in Millionenhöhe erwirtschaftet werden. Denn hier werden einfach höhere Gebühren als die Mindestgebühren verrechnet. In ein paar Wochen ist es wieder soweit, die nächsten Gebührenerhöhungen werden bereits wieder für die Gemeinderatssitzung vorbereitet. So kann’s einfach nicht mehr weitergehen.

„Es ist zwar nett gemeint, wenn die Steyrer SPÖ nun bei einer Presseaussendung bei Umwidmungen auf den sozialen Wohnbau nicht vergessen und so auch Teuerungen entgegentreten will. Eine Presseaussendung beschert dem Steyrer Bürger jedoch keine Entlastung. Um viel mehr Geld geht es bei den Gebühren, die die Stadt Monat für Monat einhebt. Und für diese jährlichen Kostenerhöhungen werden hier jedes Jahr im Gemeinderat brav die Händchen gehoben. Ich verstehe daher die gestellte Forderung an mehr sozialen Wohnbau nur als Ablenkungsmanöver“, so Spöck.

Die ÖVP Steyr setzt sich auch heuer wieder für eine Abfederung der Gebührenerhöhungen ein, denn das Wohnen muss für jede Steyrerin und jeden Steyrer leistbar bleiben!